perth / ab nach hause

nun stehts also fest. morgen spät abends starte ich in perth meine heimreise – ankunft in münchen samstag mittag!

morgen dann letzten tag in australien genießen… perth bzw. western australia war ein klasse abschluss, womit sich mein auslandsaufenthalt perfekt beenden lässt.

mehr gibts nicht zu sagen – bis dann!


perth council house

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ein letztes mal sonnenuntergang in perth genießen
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südliche westküste und südküste (10 tage / busselton / augusta / albany / esperance / perth)

im nachhinein die letzten 10 tage kurz und bündig:

tag 1 / 25. feb

mit david und jay gings morgens los von perth über bunbury, busselton und dunsborough bis kurz vors cape naturaliste – einige badestopps auf dem weg dorthin. erste nacht gleich mal wildcampen auf einem parkplatz direkt an der klasse küste! der ranger ist in der früh ein paar minuten zu spät gekommen…

tag 2

erst gings zum cape naturaliste und zum sugarloaf rock – wundbare küste! danach mit einer tour in die ngilgup höhle bei yallingup, was auch sehr cool war. danach zu den canal rocks zum baden und über margaret river zur mündung des margaret river. die nacht haben wir auf dem conto campground im leeuwin naturaliste national park verbracht.

tag 3

es ging weiter südlich, erst zum hamelin bay – einer der schönsten strände an denen ich bis jetzt war, ein riesiger stachelrochen (2m lang) hat direkt neben uns seine runden gedreht. dann weiter durch die eukalyptuswälder bis augusta und zum cape leeuwin, wo sich der indische und der südliche ozean treffen. abends gings noch bis zum blackwood river national park, wo wir auf dem chapman pool campground genächtigt haben.

tag 4

am nächsten morgen zum beedelup national park, dann über pemberton (wo jay und ich auf den 60m hohen gloucester tree geklettert sind) und northcliffe bis nach windy harbour, wo wir erst am point d’ entrecasteaux und dann am salmon beach waren – wohl der coolste und schönste strand den ich je gesehen hab, ohne eine einzige menschenseele…
abends dann noch bis zum shannon national park campground ca. 50km vor walpole.

tag 5

erst nach walpole, dann zum greens pool (übel schön!) und zu den elephant rocks (david und ich haben uns eine kletter und reinspring aktion gegönnt). danach gings bis über denmark bis nach albany, wo wir glücklicherweise bei einer familie im garten campen durften :)

tag 6

der erste tag mit etwas schlechterem wetter, für uns gings erst zu the gap und natural bridge bei albany, dann zum two people bay.
danach den ganzen weiten weg bis ravensthorpe, bei miesestem wetter. dort haben wir uns den caravan park gegönnt, sind eh erst so um 20 uhr angekommen.

tag 7

wetter blieb regnerisch, wir sind bis nach esperance, zum twilight beach, dann weiter östlich bis zum cape arid national park, wo wir auf einem campground am thomas river, bei der yokinup bay untergekommen sind.

tag 8

wetter zum glück wieder top, erst zum wharton beach, dann zum cape le grande national park, genauer gesagt zum lucky bay. das wasser dort so hellblau wie ichs noch nie gesehen hab, der sand blendend weiß – definitiv welche der schönsten strände hier! danach über esperance zurück in westliche richtung zum stokes national park, wo wir am stokes inlet gecampt haben.

tag 9

langsam gings zurück nach perth, heute aber nur vom stokes national park über ravensthorpe bis zum wave rock bei hyden, dann weiter bis nach kondinin, wo wir campieren und auf davids geburtstag anstoßen.

tag 10 / 6. märz

von kondinin zurück nach perth, auto reinigen und abgeben, dann hieß es abschied nehmen und wieder ins hostel einchecken… jay und david wollen zusammen richtung darwin trampen, ich bin nicht mehr so heiß auf den norden, denke sogar darüber nach, bald nach deutschland heimzufliegen (wenns am besten ist soll man aufhören).

wir 3 haben die letzten 10 tage 2750 km (entspricht circa der entfernung dublin – athen) zurückgelegt, ich war der einzige fahrer, links fahren war gar kein problem! auf den strassen war eh fast nix los, und man kommt gut voran, speedlimit von 110km/h in western australia wurde natürlich schon meist überschritten ;)

die küste, die wälder und strände waren die besten bis jetzt – western australia ist einfach klasse, viel besser als die überlaufene und überbewertete ostküste.

bilder habe ich auf dem iphone fast keine, alle auf der kamera… evtl finde ich einen weg noch welche von der kamera hochzuladen!

beim cape leeuwin
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leeuwin naturaliste national park (karri bäume)
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hamelin bay (südwestlich von margaret river)
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salmon beach nahe windy harbour
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perth (tag 35 bis 38 / cottesloe beach / penguin island / abflug chrissi)

am donnerstag (21. feb) sind wir wieder zum cottesloe beach. es war mal wieder ziemlich heiß und die wellen waren auch recht lustig und groß. mich hat an der linken schulter ein jellyfish (qualle) touchiert, hat schon bissl gebrannt, aber nach ein paar stunden war alles wieder gut.

am 22. feb sind wir dann auf penguin island gefahren. in der früh erstmal mit dem zug bis rockingham, circa 40km südlich von perth an der küste, gefahren. dort gings in 5 minuten mit einer fähre zu penguin island rüber, die teil eines nature reserves ist. wir haben auch eine bootstour zur naheliegenden seal island gemacht – wie der name schon vermuten lässt, lagen dort die seals (robben/seelöwen) am strand. dank des schutzes durch das boot konnten wir auch ziemlich nahe an die seals hinfahren. wie auf penguin island, gibt es dort auch viele verschiedene vogelarten, wie pelikane und dergleichen. nach einem walk über penguin island sind wir dann zum abschluss noch die kleinen pinguine anschauen gegangen – etwa 10 pinguine werden dort gehalten (wegen verletzungen usw. zu schwach um frei zu lassen) und deswegen sieht man auch tagsüber pinguine dort – alle wilden pinguine sind tagsüber ja fischen draußen im meer.
das wetter hat auch ziemlich zugezogen und es hat sogar mal wieder kurz geregnet. noch dazu habe ich morgens unsere kühltasche mit unser ganzen verpflegung (inklusive getränken) irgendwo auf der hinfahrt stehen lassen, entweder am bahnsteig, im zug oder im bus – ich weiß es nicht mehr. es ist uns beiden blöderweise erst auf der fähre aufgefallen…
das cafe am fähranleger hat uns dann zum glück noch gut versorgen können – auch wenn 5,70 dollar für 1,5 liter wasser ziemlich frech sind.

23. februar, mal wieder / zum letzten mal gings an den strand, diesmal zum north cottesloe beach. der wind war diesmal angenehm und die wellen übel groß – so ziemlich die größten wellen, die ich bis jetzt erlebt hab. war ziemlich spaßig im wasser… himmel ansich war natürlich wieder wolkenlos.

heute dann der 24. – chrissis letzter tag, abflug heute abend um 22:45. wir haben unsere sachen gepackt – für mich heist es morgen früh abfahrt zur südlichen westküstentour bis esperance und zurück, zusammen mit jay, david und hoffentlich noch einem.
wir waren heut mittag zum abschluss noch beim vietnamesen essen, danach noch ein paar sachen in der stadt erledigt – unter anderem hab ich endlich neue, gute schuhe gefunden. jetzt dann noch abendessen und dann gehts auch bald zum flughafen – mal wieder steht ein abschied bevor :(

ab morgen gibts dann nur noch blogupdates via iphone, mein macbook geht auf heimreise – ich will ihn an der westküste nicht mit mir rumschleppen.

perth (tag 29 bis 34 / north cottesloe beach sunset / beach walk / pica / south beach / pinnacles daytour / moonlight cinema)

die letzten tage waren geprägt von stränden und vom baden – auch den ersten regen (für ein paar minuten) gabs in perth, aber alles der reihe nach:

am 15. feb haben wir unser vorhaben umgesetzt, am strand zu bleiben bis es stockdunkel ist – stockdunkel ists hier ja schon um viertel nach 8. am nachmittag haben wir uns also zum strand aufgemacht, diesmal zum north cottesloe beach. im gepäck sandwiches, cracker und ein paar flaschen cider. nach dem baden haben wir dann den sonnenuntergang genossen, der ziemlich schnell (5-10 min) verlief – damals in melbourne im oktober hat der sonnenuntergang ansich mindestens doppelt so lange gedauert. war aber trotzdem ziemlich schön, vor allem die stimmung nach dem untergang – dieser leicht orange-blaue himmel, der langsam von der dunkelheit geschluckt wird. um viertel nach 9 gings dann mit dem bus wieder heim nach south perth.

16. februar – mein treffen mit jay, einem 23-jährigen studenten (financial planning) aus perth, der gerade fertig geworden ist und den ich über gumtree ausfindig gemacht habe – er will jetzt australien bereisen – stand auf dem plan. unter einem financial planning studenten stellt man sich ja schon einen speziellen typ vor – jay ist aber (zum glück) so ziemlich das gegenteil davon, unter anderem vegetarier. das treffen war gut und wir werden wohl zusammen anfangen durch western australia zu reisen – zuerst einmal 2 wochen an der südlichen küste hier entlang mit ausgeliehenem auto.
danach sind chrissi und ich dann zum city beach gefahren, und von dort am strand entlang bis zum swanbourne beach gegangen, hat dann doch über eine stunde gedauert. für eine großstadt hat perth (1,7 millionen einwohner) wirklich schöne strände, sogar mit dünen dahinter.

naja, 17. feb dann – in der früh rausgeschaut, hui es sind einige wolken am himmel – eine seltenheit für perth. wir fahren in die stadt und gehen ins pica (perth institute of contemporary arts) – was ganz interessant war, wenn es auch nicht viel zu bieten hatte an ausstellungen. der himmel war danach dann ganz grau und es hat sogar für ein paar minuten geregnet, eher genieselt. es war mit circa 23 grad fast schon zu kalt – ich kam mir vor wie im winter ;)
wir sind dann noch ein wenig durch den stadtteil northbridge gegangen, das wars im großen und ganzen.

am 18. sind wir wieder an den strand, diesmal zum south beach nach fremantle. der strand ist nicht so schön wie die anderen, aber es war ganz ok. nachmittags kam dann der wind und es wurde ungemütlich mit dem fliegenden sand, wir sind dann aufs gras umgezogen.

19. februar – aufstehen um viertel nach 5, ich war eh schon seit halb 5 wach – die tagestour zu den pinnacles, eine gesteinsformation circa 200km nördlich von perth, ruft. ich bin ja grundsätzlich solchen organisierten touren abgeneigt, einerseits wegen dem hohen preis, andererseits wegen dem vorgeplanten ablauf. unser eigentlicher plan sich ein auto für ein oder zwei tage auszuleihen und selber dort hochzufahren hat sich leider nicht in die tat umsetzen lassen, die wenigen anbieter, die an unter 21-jährige verleihen, hatten 5 tage minimum ausleihdauer oder nichts verfügbar. also haben wir uns entschieden die tour zu buchen, vor allem damit chrissi noch was außerhalb der stadt sieht, neben rottnest island. mit dem kleinen 12-sitzer tour bus und 8 anderen leuten gings dann in der früh los.
erst zum caversham wildlife park – im prinzp ein kleiner zoo. dort durften wir koalas streicheln, im koala gehege rumlaufen (die koalas sind um unsere füße gelaufen, was auch schon ziemlich selten ist), kängurus füttern und streicheln und ein foto mit einem wombat machen. war schon was besonderes, an der ostküste geht das alles nicht mehr so einfach (gesetzliche einschränkungen). die kängurus sind meine favoriten, einfach so übel weich deren fell und ziemlich süß die viecher. danach gings dann weiter zum nambung national park, welcher die pinnacles beheimatet. chrissi hat dort endlich ihr erstes wildes känguru sehen können. war schon beeindruckend dieses riesige areal mit diesen unzähligen, dünnen gesteinsspitzen mitten in der wüste. dementsprechend heiß wars auch. danach sind wir an den strand, direkt bei den pinnacles. dort gabs ein gutes barbecue und gebadet wurde auch. danach noch zu den sanddünen bei lancelin – welche auch ziemlich beeindruckend sind. dort gings dann mal wieder sandboarden (snowboarden ist immer noch besser). nach einer kurzen einkehr im pub in lancelin gings auch wieder zurück nach perth. im großen und ganzen war ich von der tour positiv überrascht – hat sich also gelohnt, uns hats gut gefallen!

gestern am 20. feb hab ich mich abends mit jay und zwei anderen deutschen getroffen, die an unserer tour interessiert sind. das treffen war gut, wir haben ein neues festes mitglied, david, 21, aus deutschland. darüber hinaus haben wir noch ein paar mehr interessenten, es sollte also auf jeden fall was zusammenkommen!
am abend waren wir dann noch im moonlight cinema im kingspark – ein kino unter freiem himmel. der film – argo – war ganz gut. während dem film hat es einmal für ein paar minuten geregnet, sonst hat man in der entfernung blitze gesehen.

heute wirds dann nochmal zum strand gehen.

das wetter war die letzten tage nicht ganz so schön wie sonst für perth (ein paar regentropfen und vereinzelt wolken) – aber es wird am wochenende wieder top – am sonntag abend fliegt chrissi dann schon wieder heim, die zeit ist unglaublich schnell vergangen, wir haben auch einiges gemacht!

perth (tag 25 bis 28 / botanic garden / fremantle prison / swanbourne beach / aqwa)

mal wieder ein kurzer zwischenbericht aus perth:

am 11. waren wir im botanischen garten in perth unterwegs, der in den kings park integriert ist – leicht erhöht über dem swan river, mit klasse blick auf perth und south perth. nach einigen stunden dort und einem kleinen picknick gings zurück ins stadtzentrum, vorbei am parlament von western australia.

den 12. haben wir mal wieder in fremantle verbracht, dort stand unter anderem noch das fremantle prison auf dem programm. vorher waren wir jedoch nochmal im maritime museum und haben uns eine ausstellung über die antarktis, australische expeditionen dorthin und gebietsansprüche australiens in der antarktis angesehen, die wir das letzte mal nicht mehr geschafft haben anzusehen. die ausstellung fand besonders ich sehr interessant! nachdem wir dann noch direkt am fischerhafen in fremantle fish ‘n’ chips gegessen haben, gings zum fremantle prison. das fremantle prison, ein hochsicherheitsgefängnis, ist seit der schließung 1991 mit geführten touren öffentlich zugänglich. wir haben uns also einem tour guide angeschlossen und konnten so das areal näher sehen. das gefängnis ist ziemlich groß (bis zu 800 insassen) und die 75 minuten-führung war ziemlich interessant.

ein tag am strand war zur abwechslung mal wieder der 13. februar – diesmal gings zum swanbourne beach, etwas nördlich vom cottesloe beach gelegen. ziemlich guter stand, hat uns beiden gefallen – auch das wasser ist schön hellblau. zum glück war der wind auch eher schwach, aber immernoch ausreichend, ums in der sonne ohne schatten auszuhalten.

gestern – am 14. – sind wir dann zum aquarium of western australia (aqwa), welches das größte meerwasserquarium australiens ist. das größte becken dort ist noch weitaus größer als das im sydney aquarium und beeinhaltet unter anderem große haie und riesige stachelrochen. durch das becken führt ein 98m langer, gläserner tunnel – was einer der längsten dieser art weltweit sein dürfte. das aquarium behandelt ausschließlich an der west-australischen küste vorkommende arten – vor allem die riesigen rochen und natürlich auch die haie und riesigen schildkröten waren beeindruckend.

zu beginn der woche war es mal wieder ziemlich heiß, temperaturen um die 37 bis 41 grad – von gewittern oder regen keine spur, höchstens mal ein paar wolken. gestern war dann so ziemlich der kühlste tag bis jetzt 25 bis 29 grad kombiniert mit kühlem wind und wolken, was zur abwechslung unglaublich angenehm war!

heute werden wir dann wohl gegen spät-nachmittag wieder zum strand fahren und dort den sonnenuntergang genießen, das wetter ist wieder ziemlich gut – wolkenlos und an die 34 grad.

die planung meiner zeit nachdem chrissi wieder weg ist macht auch fortschritte: ich werde wohl mit ein paar leuten für ein paar wochen im auto die westküste erkunden – roadtrip sozusagen, näheres dazu im laufe nächster woche, morgen gibts ein erstes treffen! hoffentlich klappt alles!

perth (tag 21 bis 24 / city beach / rottnest island / laneway festival / subiaco market)

am 7. feb waren wir am city beach. ziemlich windig wars und wegen dem feinen sand am strand, der vom wind getragen wird, haben wir uns aufs gras gelegt. die wellen waren von der größeren sorte, was das baden spaßig gemacht hat.

am 8. gings dann mit einer kleineren, schnellen fähre um halb 10 auf rottnest island, circa 20km von der küste entfernt. auf rottnest island (11km lang, 4,5km breit) leben an die 300 leute, desweiteren ist es ein bekanntes ferien- und tagesausflugsziel – außerdem leben dort einige tausend quokkas (kurzschwanzkängurus, die dort nicht mehr wirklich scheu sind), welche sich aufgrund der fehlenden füchse gut halten konnten und überall auf der insel antreffbar sind – wir haben sehr viele gesehen. mit unseren ausgeliehenen drahteseln (es gibt keine autos auf rotto) sind wir dann um die ganze insel rumgeradelt (auch wenn es keinen straßenverkehr auf der insel gibt, helmpflicht herrscht ausnahmslos in ganz australien), an den schönen stränden und vielen buchten vorbei, ab und zu ins wasser gesprungen und am strand gesessen… der wind hat die hitze erträglich gemacht und die abkühlung zwischendurch im meer hat auch geholfen. so sind wir dann ungefähr 18km geradelt, was zumindest ich ganz cool fand ;) rottnest island hat sich auf jeden fall gelohnt!

den 9. hab ich ab 12 mittags bis 12 mitternacht auf dem laneway festival mitten in perth verbracht – chrissi war unter anderem in einer ausstellung über brautkleider im western australian museum und in der innenstadt. das festival war übelst gut, hab endlich unter vielen anderen kings of convenience, pond und real estate gesehen. cloud nothings haben ihren auftritt wegen einiger ausschreitung und behinderungen auf der bühne nach ein paar liedern abgebrochen, um nur eine besonderheit zu nennen.

heute am 10. waren wir erst in der stadt, die chinesen haben dort ihr neujahr gefeiert (ja, china und einige andere asiatische länder feiern neujahr nach ihren eigenen, traditionellen kalendern) – marktstände, umzüge, eine band und attraktionen für kinder gabs zu sehen.
danach waren wir mal wieder aufm subiaco market, erst dort was mittagessen und dann noch “günstig” obst und gemüse mitnehmen, wie letzte woche.

gestern an die 38 grad, heute an die 41 grad – es ist also heiß, in der prallen sonne eigentlich nicht wirklich aushaltbar. die nächsten tage sollen evtl. mal paar gewitter kommen, es könnten also vielleicht mal ein paar erste regentropfen hier fallen – heiß solls aber bleiben.

mal sehen was so draus wird.

perth (tag 16 bis 20 / subiaco markets / art gallery / zoo / mint / kino / shipwreck galleries)

am 2. waren wir in subiaco (suburb von perth) auf dem markt. der markt ist ziemlich klein, aber es gibt gutes essen und vor allem billigeres obst und gemüse als in den supermärkten (australische ananas im supermarkt: 7 dollar, aufm markt: 4 dollar / gurke im supermarkt: 4 dollar, aufm markt 1,50 dollar). mit mehreren vollen tüten sind wir dann heimgekommen. von subiaco an sich hab ich mir irgendwie mehr erwartet, nachdem ich die texte in den reiseführern gelesen hab – lang waren wir da also nicht unterwegs, es war eh höllisch heiß – temperaturen gingen fast auf die 40 grad zu.

am 3. ging es dann abermals ins zentrum von perth – den restlichen teil der art gallery anschauen und dann noch durch die street malls (fußgängerzonen) schlendern und ein paar kleinere einkäufe erledigen. im großen und ganzen also ein tag ohne viel programm.

den zoo in perth haben wir am 4. besucht – er liegt direkt gegenüber der cbd, am anderen ufer des swan rivers (auf unserer seite), vergleichbar zum taronga zoo in sydney, wenn auch vom gebiet nicht ganz so groß angelegt. der zoo hat uns ziemlich gut gefallen, man fühlt sich größtenteils nicht mal wie in einem wirklichen zoo, eher in einem park mit vielen exotischeren pflanzen und tieren ab und zu. zu sehen gabs natürlich neben den australischen tieren (wie kangaroo, echidna, quokka, koala, schlangen, krokodile usw.) auch asiatische (affen, bären, rote pandas, schlangen, …) und afrikanische (löwe, gepard, nashorn, giraffe, zebra, …). ein toller, nicht zu großer zoo, den wir an einem tag völlig erledigen konnten.

der 5. war der erste tag, an dem der himmel mit wolken bedeckt war, ziemlich windig wars auch – eine angenehme abwechslung zu sonst wolkenlosem himmel und brennender sonne, wenn auch teilweise vielleicht ein wenig zu frisch.
erst waren wir im mint – eine alte münzgießerei in perth. meines erachtens ziemlich unspektakulär und langweilig, drinnen gabs nur schrott (münzen, medallien, sonderprägungen, touristenandenken, gold- und silberschmuck usw.) zu kaufen. eine führung drinnen hat uns dann auch nicht wirklich gereizt (ödes gold in formen laufen sehen oder goldbarren anfassen find ich ja mal ziemlich deppert, vor allem für 15 dollar). dann sind wir noch zum supreme court of western australia, das law museum hatte blöderweise schon zu. deswegen dann kaffee getrunken und danach was gegessen. schlussendlich haben wir uns dann noch den neuen film zero dark thirty (suche nach al qaida mitgliedern und schlussendlich tötung von osama bin laden) im kino in northbridge (nördlich des cbd) angesehen – welcher uns beiden ziemlich gut getaugt hat.

heute der 6. feb dann, wiederum ab nach fremantle (hafenstadt von perth). erst zu der shipwreck gallery, die eine interessante ausstellung über die niederländischen entdecker und händler in südostasien und australien (VOC und erste landungen in westaustralien) zu bieten hatte, natürlich neben dem ganzen schrott und größeren (meist öden) wrackteilen, die man aus dem meer rausgetaucht hat. danach dann ein kurzer walk entlang dem fischerhafen von fremantle, dann zum alten roundhouse, früherer court und prison von fremantle. nach nem kaffe gings dann wieder “heim” nach como.

perth lässt sich natürlich nicht lumpen nach einem eher nicht so sonnigen tag – heute wars wieder übelst heiß und wolkenlos – wie immer halt ;)

morgen wirds wohl nochmal ein tag am strand werden, am freitag gehts mit der fähre auf rottnest island – soweit die planung.

perth (tag 12 bis 15 / cottesloe beach / fremantle / western australian museum)

am 29. sind wir zum cottesloe beach gefahren, eigentlich der berühmteste strand bei perth. weißer sand, klares, hellblaues wasser – ist schön da. nur ziemlich windig wars am dienstag. wir waren trotzdem bis 8 uhr abends am strand, haben auch den sonnenuntergang dort genossen :)
der indische ozean ist schon ziemlich frisch, was aber bei den temperaturen hier angenehm erfrischend ist.

am 30. stand fremantle auf dem programm. wir sind ein wenig durch die strassenzüge marschiert, ist ganz nett teilweise – nur irgendwie stört der autoverkehr in den strassen. mittags haben wir in einer kleineren seitenstrasse thailändisch gegessen, was ziemlich gut war. danach sind wir dann zum maritime museum, eine zweigstelle des western australian museums in perth, mit kleinen ausstellungen über den hafen in fremantle, die australische marine und verteidigung zu wasser, fischereiindustrie und sportbooten. direkt neben dem museum lag mal wieder ein u-boot, diesmal bloß nicht im wasser (wie in sydney), sondern aufgebockt in der werft. durch dieses u-boot (h.m.a.s. ovens – aus zeiten des kalten kriegs) haben wir dann auch noch eine geführte tour gemacht – war interessant, vor allem wegen infos des tour guides, der früher selbst soldat in u-booten war. die h.m.a.s. ovens hier in perth ist übrigens die gleiche u-boot-klasse wie die h.m.a.s. onslow, in der ich schon in sydney war – also im prinzip baugleich, nur diesmal eben über wasser.

am 31. haben wir uns das western australian museum zu gemüte geführt – ausstellungen mit skeletten von (australischen) tieren, ausgestopften tieren, fischarten an der nördlichen küste, über schmetterlinge und vögel, aboriginies und deren vergangenheit in wa und gesteine, diamanten, meteoriten und so ödes zeug. aber der großteil war eigentlich ziemlich interessant. danach sind wir noch bisschen in den stirling gardens gelegen – das wars im prinzip.

heute – am 1. februar – waren wir nochmal am cottesloe beach, diesmal schon ab 12 mittags. wegen der hitze (bis zu 38 grad) und nahezu keinem wind wars aber in der direkten sonne nicht lang aushaltbar, wir hatten einen guten platz unter einem baum. mittags wurde das wasser in strandnähe dann noch von einem helicopter und einem boot abgecheckt, wohl wegen haien oder stingern, den ziemlich gefährlichen (durchaus tödlichen) quallen. nach ner stunde wurde dann das ok gegeben, alles safe zum baden. wieder ein schöner tag :)

das wetter ist wie immer – heiß und wolkenlos. zum glück sind wir zur zeit in perth – an der ostküste ists ja nicht so prickelnd derzeit – regen, stürme, vereinzelt hochwasser (bei brisbane/bundaberg), grundsätzlich ist in perth in diesen wochen das beste wetter in ganz australien.

die tage laufen nur so vorbei, jetzt ist schon wieder februar…

perth (tag 9 bis 11 / australia day / kings park / art gallery of wa)

zur abwechslung mal wieder mehr gemacht ;)

am 26. war australia day – wir habens uns wie tausende andere australier im langley park (direkt zwischen perth cbd und swan river) gemütlich gemacht, mit kühltasche mit verpflegung und kalten getränken. es war einiges geboten: flugshows mit kunstflugzeugen, militärjets und sogar ein passagierjet der airwest ist im tiefflug über perth geflogen. überdimensionale schriftzüge und australien-flaggen waren auch in der luft unterwegs. um 8 gabs dann das halbstündige feuerwerk, mit lasershow und wasserfontänen. war schon ziemlich beeindruckend und auch vergleichbar mit NYE in sydney. den fernsehmitschnitt des feuerwerks gibts in voller länge auf youtube zu sehen: city of perth – skyworks 2013

am 27. gings abermals mit kühltasche und picknickdecke raus, diesmal in den kings park und den botanischen garten. dort haben wir dann den tag verbracht, gelesen, gegessen und ausgeruht – war schon ziemlich heiß, aber im schatten wars angenehm.

am 28. haben wir uns dann die art gallery of western australia zu gemüte geführt – waren einige gute sachen dabei, vor allem moderne bis postmoderne kunst. nach der hälfte hats uns dann aber erstmal wieder gereicht, im museum wars eh so kalt, die klimaanlagen sind einfach immer so übel eingestellt. nach einer stärkung gings dann zur touristeninformation, aus der wir mit einem stapel broschüren, hefte und flyer wieder raus sind. für die planung der nächsten wochen haben wir also jetzt ein paar ideen.

heute werden wir uns mal am nachmittag zum strand aufmachen.

das wetter ist wie immer konstant wolkenlos und die sonne brennt runter – zwischen 34 und 36 grad, am wochenende solls 38 werden. ist eigentlich perfekt so, man muss sich nie gedanken ums wetter machen, jeder tag ist einfach wolkenloser himmel und heiß.

perth (tag 4 bis 8 / chrissi)

die letzten tage hab ich eigentlich nicht sonderlich viel gemacht.

am 23. ist dann endlich chrissi angekommen – der flug kam 20 min früher, ich war natürlich pünktlich, hab die landung auch vom observation deck beobachtet ;)
bis gestern (25.) war unsere unterkunft dann noch bei andy in der stirling street – wir sind die letzten tage durch die stadt gegangen, in ein paar parks gewesen, usw.

am 25. dann umzug zur jasmin nach como (south perth), koffer und rucksack schleppen war mal wieder ziemlich schweisstreibend. die unterkunft ist hier auf jeden fall ziemlich gut, jasmin ist nett, wir haben ein eigenes bad und bertie (jasmins hund, nahezu identisch zu thai von marianne) ist auch ziemlich amüsant.

heute ist australia day – feuerwerke, lasershows und viele andre aktivitäten sind in perth geboten, wir werden uns heut nachmittag dann auf in die innenstadt machen und uns einen guten platz im langley park suchen, dort dann (hoffentlich noch kühlen) picknick mit wein genießen und aufs feuerwerk warten.

heute auch mal wieder – wie immer wolkenloser himmel und 36 grad – so wie die nächsten wochen wohl auch.

perth (tag 2 und 3)

gestern habe im am wellington square einen pensionierten politikwissenschaftler kennengelernt (sein name ist terry), wir haben uns dann ein wenig unterhalten – er hat mich kurzerhand auf einen cafe eingeladen zu sich nach hause.
wir haben nahezu 3 stunden in seinem wohnzimmer über politische und geschichtliche themen diskutiert und geredet, was höchst interessant war und mir ziemlich spaß gemacht hat. es hat sich dann herausgestellt, dass er früher politischer berater von den höheren politikern in australien war (unter anderem hat er auch reden geschrieben) und selbst heute noch hohe politiker zu ihm kommen, um mit ihm zu reden und um rat zu fragen. so zum beispiel der derzeitige australische verteidigungsminister stephen smith und die bürgermeisterin von perth lisa scaffidi – vor allem mit letzterer ist er gut befreundet, was die fotos in seinem wohnzimmer bestätigt haben. ihm hat das gespräch auch spaß gemacht und am ende meinte er, ich soll ihn doch mal mit meiner freundin besuchen die nächsten wochen! seine telefonnummer hat er mir auch noch gegeben ;)

ist schon wahnsinn was man auf einmal so für leute trifft, und ich bin anfangs nur auf einer parkbank gesessen!

und heute bin ich dann in den kings park gegangen, der den botanischen garten enthält und leicht erhöht mit super blick auf perth liegt. dort habe ich dann ein paar stunden verbracht. auch der walkway durch die bäume ist cool!

das wars im groben und ganzen. wetter ist wie immer klasse hier, alle 3 tage wolkenloser, klarer, blauer himmel und temperaturen um die 33 bis 36 grad.

endlich perth! :)

nun bin ich also endlich in perth, was ja von anfang an mein erstes, eigentliches ziel in australien war!

flug war anstrengend und ungemütlich (4,5h).
meine unterkunft für eine woche bei andy in seiner musikschule (walthermusic.com) ist gut! endlich mal wieder n eigenes zimmer, ist schon wertvoll sowas (die letzte nacht mit 4 stunden schlaf hats mal wieder gezeigt).

heute dann strahlend blauer himmel und brennende sonne, wenn auch temperaturen nur um 30 grad.
nach dem ersten rundgang durch perth muss ich sagen: hier gefällts mir, und zwar übelst gut! :) irgendwie fast der beste erste eindruck von einer stadt bis jetzt! die nächsten wochen werdens dann zeigen, obs auch wirklich so ist und ich mir jetzt nichts vormache…

mehr gibts soweit eigentlich nicht zu sagen, außer, dass ich jetzt wirklich bissl schlaf nachholen muss (zeitdifferenz sydney – perth von 3h kommt ja auch noch dazu). perth ist 7h vor deutschland!

freu mich auf die nächsten wochen hier! :) dann gut nacht!

sydney (tag 3 bis 6)

ich hab eher wenig besonderes gemacht die letzten tage.

war nochmal im museum of contemporary arts und auch nochmal in der art gallery of nsw.
und im powerhouse museum. nur das war todeslangweilig und schlecht. wohl eins der schlechtesten museen, in denen ich bis jetzt war. einfach unstrukturiert und oberflächliches zeug (mode/kunst/gesundheit/technik/klima).
es hieß es sei das größte museum australiens, was ich stark bezweifle.

naja gestern war ich dann noch am palm beach, nach 100 minuten busfahrt im L90 war ich dann endlich um 4 uhr nachmittags da. der strand ist klasse, einer der wirklich guten hier. tausendmal besser als der madige bondi beach ;)

und heute ist es schon letzter tag hier in sydney, was auch gut so ist! freu mich auf perth :)
morgen früh dann um halb 5 in der früh auf zum flughafen… 5 stunden flugzeit, um 9 uhr früh komm ich dann in perth an, die zeitdifferenz zu sydney beträgt ja 3 stunden. mal sehen wie jetstar so ist ;)

nächste meldung dann aus perth!

wieder sydney (tag 1 und 2)

gestern nach der autofahrt mit travis bin ich mittags wieder in sydney angekommen.
war dann noch n bisschen im botanischen garten und abends in der stadt unterwegs.
das wars dann auch. meine unterkunft ist wieder das railway square yha.

heute früh war ich erst auf sonem chinesichen markt und noch in ein paar kaufhäusern, gute schuhe (als ersatz für meine grauen aus griechenland) hab ich aber bis jetzt immer noch nicht gefunden :(
danach war ich 3 stunden im national maritime museum, bei darling harbour. dort liegt ein australischer zerstörer (h.m.a.s. vampire), ein australisches u-boot (h.m.a.s. onslow), ein nachbau der endeavour von james cook und noch ein andres segelschiff am kai, die alle zum museum gehören und man fast vollständig begehen kann, fast alle räume, alle decks usw. besonders den zerstörer und das u-boot fand ich sehr interessant, war gut!
ja und jetzt regnets grad wie aus kübeln hier in sydney, den ganzen tag heute wars schon grau in grau – auch nur so 22 grad. die nächsten tage sollen alle eher nicht so toll werden, wie es mir scheint.

naja am freitag gehts eh nach perth :)

canberra (tag 6/letzter tag)

heute ist der letzte tag in canberra, morgen früh gehts dann mit travis zurück nach sydney.

das national museum of australia stand von anfang an auf meinem zettel, heute habe ich es dann zum abschluss erledigt. ist ein ganz interessantes, postmodernes gebäude, was schonmal einiges verspricht. die ausstellungen waren dann meist auch ziemlich interessant. über australiens geschichte natürlich, die stadtgründungen, die tierwelt, aboriginies usw.
der innenhof des museums beherbergt den garden of australian dreams, eine postmoderne, meist künstliche landschaft.

da die sonne heute schon wieder ziemlich gebrannt hat und es schon eher heiß war (37°), hab ich es dann bei dieser einen station für heute belassen. jetzt heißts wieder sachen zampacken, morgen dann abfahrt um 7 in der früh.

heute abend kochen wir dann zum abschluss endlich mal känguruh, wird auch zeit, dass ichs jetzt mal probiere.
morgen gibts dann einen kurzen ankunftsbericht aus sydney.

canberra (tag 3,4 und 5)

heute konnt ich mich endlich mal wieder dazu aufraffen hier zu berichten ;)

am 8. jan hat mich travis (der meeresbiologe) erstmal zur national gallery of australia gefahren, der eingangsbereicht hat mich schon ein wenig an die pinakothek der moderne in münchen erinnert. und drinnen wars dann auch ganz interessant, auch einiges an (klassischer) moderner kust zu sehen: kandinsky, malewitsch, picasso, … jackson pollock’s gemälde blue poles (number 11) hängt da auch so rum, wurde 1973 für 1,3 millionen A$ gekauft, und dürfte heute um ein vielfaches mehr wert sein (schätzungen reichen von 20 bis 100 millionen A$).

naja danach gings dann zu national portrait gallery, die nahezu gleich nebenan ist (zwischen beiden gebäuden ist der oberste gerichtshof!). die fand ich dann eher langweilig, portraits find ich ja meist schon langweilig, solang sie nicht mehr oder weniger abstrahiert sind… und da waren fast nur öde, “realistische” portraits, umhauen tut einen da garnichts, eher einschläfern. das relativ moderne gebäude steht im gegensatz dazu.

wie auch immer, danach bin ich über die östliche brücke am anderen ufer wieder richtung innenstadt gegangen.
abends hab ich für travis und mich dann rahmschnitzel gekocht, danach haben wir noch mit einigen andren bei der karaoke nacht in der bar gleich nebenan vorbeigeschaut (nein, nicht gesungen).

gestern am 9. jan gings in der früh gleich zum war memorial, den “big walk” dorthin (ein australier im hostel meinte, es ist schon ziemlich weit zu gehen dorthin) habe ich in 20 min absolviert – australier gehen halt nicht zu fuss. das war memorial war sehr beeindruckend, anscheinend alle australischen opfer aus allen kriegen aufgelistet, eine riesige halle am ende. das darunter liegen war museum war höchst interessant, wohl eines der besten museen in denen ich bis jetzt war (kommt nahe an die qualität des deutschen museums in münchen heran, auch wenns ein ganz anderes museum ist). ich war 3,5h drinnen, mehr ging einfach dann nicht mehr. und ich habe wahrscheinlich nichtmal die hälfte gescheit gesehen und gelesen. es wird dort fast jeder krieg behandelt (ab dem 1. wk, über 2. wk, korea, vietnam, naher osten, usw.), alles natürlich ein wenig aus dem blickwinkel von australien und wie sie darin involviert waren, aber höchst interessant. gibt sogar einige deutsche uniformen, militärautos, waffen usw. zu sehen.
im hintertrakt gibts dann noch zwei große hallen mit insgesamt ungefähr 20 kampfflugzeugen (englische, japanische, deutsche,…) aus dem 1. und 2. wk.
wie gesagt, das museum ist klasse.

danach bin ich dann noch die anzac parade (anzac = australian and new zealand army corps) entlang gegangen, dort sind dann auch nochmal 8 eigene, kleinere memorials, für korea, vietnam, australische marine, australiasche luftwaffe usw.

abends hat travis dann für uns spaghetti bolognese auf australische art gekocht, danach dann noch mit ein paar engländern bier getrunken.

heute wollte ich dann in die national capital exhibition gehen, die über canberra selbst handelt. blöderweise bis 26. januar wegen umbau geschlossen :( schade, hätte mich ziemlich interessiert! hilft ja nichts, danach bin ich ins canberra museum and gallery, ein sehr kleines museum und ein wenig kunst.
in das shoppingzentrum hier hab ich dann auch noch ein blick geworfen, ist eigentlich schon ganz groß für so eine kleine stadt.

heute abend wird dann wieder mit travis gekocht. travis, wohnhaft in melbourne, ist in canberra für 2 wochen, weil er hier an der universtität im labor ein spezielles gerät für seine forschung benutzt. er hat sich als meeresbiologe auf seals (seehunde/robben) spezialisiert, verbringt jedes jahr immer ein paar monate auf einer einsamen, kleinen insel nahe tasmanien und beginnt jetzt dann bald seinen doktor. am samstag fährt er in der früh in die blue mountains zu seiner freundin – er nimmt mich mit und setzt mich in sydney ab, so spare ich mir den zug :)

gartenstadt canberra (tag 2)

heute gings dann also auf erste erkundungstour. erst zum parlament, das teilweise in den capital hill eingegraben ist. die fassade gefällt mir eher weniger… auf jeden fall war ich 2 stunden drinnen, interessante führung und ins repräsentantenhaus und den senat hab ich auch reingeschaut (nebenbei: das system hier ist eine mischung aus dem britischen und amerikanischen). was ich komisch fand: wählen ist hier pflicht, wenn man nicht wählt, gibts ne geldstrafe. die aussicht vom “dach” ist auch ganz gut, bemerkenswert sind natürlich die zwei riesigen achsen, die eine zum war memorial, die andere ins stadtzentrum.

danach dann ins alte parlament, in dem bis 1988 die sitzungen abgehalten wurden, erst dann wurde in das aktuelle umgezogen (wegen akutem platzmangel). dort wars auch sehr interessant, man konnte wieder in alle räume gehen, sogar in das alte private apartment des senatspräsidenten und in die presseräume.

danach bin ich dann an der national gallery of australia (da schau ich morgen wohl rein) und am high court vorbei ans ufer des künstlich angelegten sees gegangen, schließlich bis zur national library of australia. das ufer dort hat mir auch übelst gut gefallen. insgesamt gefällts mir hier irgendwie in canberra. liegt wohl an den vielen tollen parkanlagen, dem vielen grün hier und den nahezu ausnahmslos modernen gebäuden.

heute wars auch wieder genauso heiß wie gestern, wolkenloser himmel, weit über 30 grad.

auch wenn ich bis jetzt nur schlechtes im vornherein über canberra gehört hab, find ichs gut hier. liegt wohl auch daran, dass mich museen und der ganze “langweilige kram” interessieren ;)

heut abend hab ich dann noch mit einem 24-jährigen meeresbiologen aus melbourne n paar bier getrunken und anschließend gekocht. morgen koch ich was “deutsches” für uns, übermorgen er was “australisches” für uns ;)

canberra!

heut nachmittag bin ich also so gegen 4 uhr dann in canberra angekommen.
gleich mal 36 grad hier, so warm hatte ichs schon n paar wochen nicht mehr!

überrascht war ich auch, wie grün die stadt hier teilweise ist. man fühlt sich manchmal garnicht wie in einer stadt.
andrerseits gibts hier eigentlich keine alten häuser, ist ja eine sehr junge stadt (planstadt!).
naja das hostel (yha) ist auf jeden fall gut, hab gleich mal wieder mehrere mir schon bekannte gesichter wieder getroffen, unter anderem david aus england, mit dem ich in brisbane schon im selben zimmer war!

morgen werd ich mir dann mal die stadt vornehmen, deswegen gibts heut auch noch keine sehenswerten fotos!

zum abschluss noch was über canberra:
da man sich nicht zwischen melbourne und sydney als endgültige hauptstadt australiens entscheiden wollte, wurde der entschluss gefasst, grob in der mitte der strecke eine neue stadt zu entwerfen. canberra wurde also völlig neu geplant (städtebauwettbewerb), 1913 wurde dann mit dem bau begonnen (dieses jahr 100 jahr jubiläum!).
canberra liegt in einem eigenen bundesstaat, dem australian capital territory (act), lächerlich klein im verhältnis zu den andren staaten – umringt von new south wales. canberra ist mit circa 350000 einwohnern relativ klein, jedoch acht-größte stadt australiens (größte im inland!). einen großen künstlichen see und viele grünflächen hat canberra auch zu bieten, daher auch gartenstadt.

die zeit in syndey geht zu ende.

heute also mein letzter tag in sydney.

gestern war ich noch in der art gallery of new south wales, die schon längere zeit auf dem programm stand. hat mir wirklich gut gefallen, besonders folgendes kunstwerk: ein nachgebauter, voll begehbarer keller vom deutschen künstler gregor schneider, mit mehreren zu öffnenden türen, verwinkelten gängen und nahezu keiner beleuchtung. teilweise nur ganz schwache lampen, sogar der typische kellerduft war da. man musste sich an den wänden teilweise entlangtasten. war schon irgendwie unheimlich, es durften maximal 3 leute auf einmal durch diese art labyrinth gehen, man konnte also andre leute hören, aber meist nicht sehen und ich hab mich vor allem ziemlich erschreckt, als dann auf einmal hinter einer ecke ein spiegel installiert war. aber hat mich irgendwie sehr beeindruckt, sowas hab ich noch nie gesehen.
vor der ersten kellertüre lag dann noch so eine leiche, oberkörper und kopf mit plastikplane bedeckt, fand ich auch irgendwie beeindruckend.

gestern dann noch gepackt, rucksack ist wieder so voll wie vor 2 wochen. naja was solls, in 2 wochen bin ich in perth, und kann erstmal 5 wochen ruhen :)

heut früh gings dann mit allem gepäck von marianne und martins haus in die stadt. gepäck im hostel eingeschlossen, bin dann gleich ins australian museum, das mich auch noch intressiert hat. normaler eintritt 12, mit der sonderausstellung alexander der große 24 dollar, schon eher teuer – meist sind museen hier kostenlos. naja was solls, wenn schon, denn schon. die alexander der große ausstellung war interessant und gut, das restliche museum eher für die katz (skelette von mesch/tier und dino, ausgestopfte vögel, aboriginie krimskrams, kristalle und ein bisschen über die geologie australiens), meine entscheidung hat sich also gelohnt, auch wenns teuer war.

jetzt dann noch eine nacht im hostel, 4er zimmer mit drei belgiern/franzosen.
morgen mittag gehts dann um 12 nach canberra, 4,5h fahrt für naja vergleichsweise sehr kurzen 290km!

die state library of new south wales beschert mir mal wieder kosntenlosen internetzugang, die bibliothek an sich ist auch ganz cool!

ach ja, und das wetter ist seit ein paar tagen beständig klasse hier. eigentlich immer wolkenloser himmel und um die 30 grad.

letzte tage in sydney

letzten tage in sydney sind folgendermaßen verlaufen:

am 1. jan war ich mit der mara am manly beach, schön die sonne genossen und gebadet. mama war mit gunda in manly drinnen.

am 2. jan waren wir erst alle mit mariannes mutter mittags beim vietnamesen essen, danach haben wir dann noch das wildlife in sydney erledigt. vor allem das krokodil dort war beeindruckend, leider hab ich ja kein wildes in darwin gesehen…

am 3. jan waren wir dann zum abschluss alle im taronga zoo, gunda und fenna waren auch dabei. der zoo ist toll angelegt, auch wenn er meines erachtens nicht viel zu bieten hat. doch unter anderem das reptilienhaus hat mir ziemlich gut gefallen. die australischen tiere hab ich ja fast alle schon wild gesehen, insofern war dieser teil etwas langweilig. war aber ein schöner tag, vor allem auch klasse wetter.

heute früh am 4. jan sind mama und mara dann zum flughafen gefahren. ab jetzt bin ich wieder allein auf mich gestellt, auch wieder ne kleine umstellung. ich fahre heut nach sydney, schau mir noch die art gallery of new south wales an und evtl das australia museum, mal sehen.

nach canberra gehts jetzt doch erst am sonntag, das hostel dort war für samstag schon ausgebucht. bleib also noch 2 nächte in sydney, die zweite nacht dann im hostel im zentrum. und wie es der zufall will sind auf der bahnstrecke sydney – canberra gleisbauarbeiten, das heißt es fährt ein dummer bus… hilft ja nichts, ich werds überleben. tickets hab ich schon.

die zeit hier in sydney war schön, die stadt ist schon sehr empfehlenswert.